Prof. Dr. Astrid Schweighofer ist seit Wintersemester 2025/2026 Professorin für Historische Theologie (Neuzeit) an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg. Sie war zuvor Leiterin eines vom Austrian Science Fund (FWF) finanzierten Drittmittelprojekts an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und lehrte u. a. an der Universität Wien, an der Universität Salzburg sowie an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Nebenher war sie einige Jahre im journalistischen Bereich tätig.

Astrid Schweighofer bewegt sich mit ihren Forschungen im Bereich der Reformationsgeschichte sowie der Kirchen- und Theologiegeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ihr besonderes Interesse gilt der lutherischen Konfessionsbildung des 16. Jahrhunderts, dem Verhältnis von Protestantismus und Judentum in der späten Habsburgermonarchie (v. a. Konversionen), (christlichem) Antisemitismus, Religion und (alternativer) Religiosität in der Moderne, religiösen Identitätsbildungsprozessen und evangelischen Erinnerungskulturen.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a.: Nikolaus Gallus im Streit für Christus. Die Dynamik der lutherischen Konfessionsbildung im Kontext theologischer Kontroversen des 16. Jahrhunderts (QFRG 107, Gütersloh 2025); Religiöse Sucher in der Moderne. Konversionen vom Judentum zum Protestantismus in Wien um 1900 (AKG 126, Berlin/München/Boston 2015); Der Mann Moses und der Wiener Antisemitismus, in: Sigmund Freud, Der Mann Moses und die monotheistische Religion, kommentiert von Jan Assmann/Marie-France Chevron/Astrid Schweighofer/Herman Westerink, hg. und eingeleitet von Herman Westerink/Friedrich Schipper (Sigmund Freuds Werke. Wiener Interdisziplinäre Kommentare 6, Göttingen 2023).

Siehe auch: https://www.theologie.uni-heidelberg.de/de/astrid-schweighofer

Arbeitsbereiche:

Projekte:

  • Geplant: Frühneuzeitliche Briefkorrespondenzen / Editionsprojekt (digital)