Thorsten Moos forscht zu Grundbegriffen und Anwendungsfragen der Bio- und Medizinethik, zur theologischen Anthropologie und zum Begriff der Krankheit, zur Systematischen Theologie im Kontext empirischer Wissenschaften (Natur- und Kulturwissenschaften), zu ethischen Grundfragen kirchlichen und diakonischen Handelns, zum sozialen Protestantismus und zur politischen Ethik in historischer und systematisch-theologischer Perspektive  sowie zum Verhältnis von Theologie und Recht, insbesondere zum Kirchenrecht. Er ist Mitglied verschiedener Ethikkommissionen, u.a. der Zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung des Robert-Koch-Instituts.

Unter seinen Veröffentlichungen sind zu nennen: Religiöse Rationalität des Helfens. Systematisch-theologische Beiträge zu einer Theorie diakonischer Praxis. Zeitschrift für Evangelische Ethik 63 (2019), 104–116; Krankheitserfahrung und Religion, Tübingen 2018; Diakonische Kultur. Begriff, Forschungsperspektiven, Praxis, Stuttgart 2018; gemeinsam mit Rehmann-Sutter, Christoph/Schües, Christina (Hg.): Randzonen des Willens. Anthropologische und ethische Probleme von Entscheidungen in Grenzsituationen, Frankfurt a.M. 2016; gemeinsam mit Ehm, Simone/Kliesch, Fabian/Thiesbonenkamp-Maag, Julia: Ethik in der Klinikseelsorge. Theorie, Empirie, Ausbildung, Göttingen 2016; gemeinsam mit Engert, Stefan (Hg.): Vom Umgang mit Schuld. Eine multidisziplinäre Annäherung, Frankfurt a.M. 2016; gemeinsam mit Franz Josef Radermacher: Verantwortung und Gerechtigkeit im Zeitalter der Globalisierung. Hildesheim: Olms 2013.

Arbeitsbereiche:

Projekte:

  • Loci diaconici: Topiken theologischen Sprechens in der Diakonie: empirische Analyse und systematisch-theologische Rekonstruktion
  • Studien zur Anthropologie des beschädigten Lebens
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